Willkommen beim Gästebuch zum 1. WK auf den Seiten von Uli Mößlang






Von: Volker Jeschkeit      Datum: 03.06.2010 Zeit: 21:28
Was die
Sache mit den Stellungen beim Werk Verena und Umgebung angeht, verweise ich auf die einzige gründliche wissenschaftliche Dissertation, die es gibt, Ergebnis von ca. 20 Jahren Forschung:
Fortifikation und Operation, Die Sperre Lavarone Folgaria, Dr. Willibald Richard Rosner, Wien 2007. Dort kann man u.a. die genauen taktischen Bezeichnungen der Batterien und Ihre Namen gut nachlesen.
Was die Fotos zum Monte Meletta betrifft: Dieses heroische Denkmal geht wie alle diese Denkmäler auf beiden Seiten an den Tatsachen völlig vorbei.
Hier wurde in einem mörderischen Angriff die gesamte 29.italienische Infanteriedivision buchstäblich vernichtet. Natürlich kosteten die Kämpfe auch auf österreichischer Seite (u.a. Einheiten der Gruppe Berrer) enorme Verluste.Über den Sinn der Eroberung der Meletta kann man vielfacher Meinung sein, man rannte sich schlussendlich gegen den Grappa fest. Strategisch gesehen brachte die Eroberung des Meletta keinen Vorteil, um einen nachhaltigen Vorteil daraus zu ziehen, hätte man den Grappe erobern müssen, doch dazu fehlte es an Truppen, Material und letztendlich ausreichenden Nachschub ( vor allem an Geschützen und Artilleriemunition).
Grussa aus Trient, Volker

Von: Wolfgang Martin      Datum: 31.05.2010 Zeit: 13:24
Hallo Herr Mößlang,
in einem weiteren Eintrag in Ihr Gästebuch möchte ich Sie auf Unstimmig-keiten in Ihrem Bericht "Ex-Forte-Verena" in der Kategorie "Die itl. Festungswerke auf der Hochfläche von Asiago" hinweisen.
1) In Ihrem Bericht befindet sich ein Panoramafenster, in dem die angeblichen Standorte von einigen Batterien eingezeichnet sind. Zu diesem Foto ist zu sagen, dass diese Punkte - wie ein Blick auf eine Wanderkarte auch zeigt - vollkommen unrealistisch sind und auch mit den tatsächlichen Standorten nichts gemein haben.
2) Im weiteren Verlauf des Berichtes wird auf die Batterie "Verenetta" hingewiesen. Zu dieser Aussage ist zu sagen, dass es sich hierbei nicht um die Batterie "Verenetta", sondern wie der Autor R. Striffler in seinem Buch "Von Fort Maso bis Porto Manazzo" nachweisen konnte,mit hoher Wahr-scheinlichkeit um die Batterie "Bosco Arzari" handelt. Die ehemalige Bat-terie "Verenetta" lag nach R. Striffler etwa 300 m weiter nördlich auf der Kote 1942 m. Der Eintrag in den Wanderkarten muss daher als falsch angesehen werden.
Zum besseren Verständnis der Lage um das Fort Verena folgendes:
Im Bereich zwischen dem Fort Campolongo und dem Fort Monte Verena waren bei Kriegsbeginn am 23.5.1915 unter anderem drei 28cm Batterien statio-niert, die Batterie Spelonca della Neve, die Batterie Bosco Arzari und die Batterie Costa del Civello.Der Entstehungszeitraum für die Batterien ist mir im Moment nicht bekannt. Bei den oft genannten Batterien "Batterie Verenetta" und "Batterie Rossapoan" handelte es sich nur um Geschützplattformen, die mit einer Berüstungsmauer umgeben waren. Feste Gebäude sind oder waren nicht vorhanden. Die Funktion und der Entstehungszeitraum sind mir nicht bekannt. Bei Kriegsbeginn waren sie offensichtlich auch nicht bewaffnet, deshalb kann ich auch nicht nachvoll-ziehen, warum sie diese Beachtung bekommen.
Mit freundlichen Grüssen
Wolfgang Martin

Kommentar zu dieser Nachricht:
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für deine Zeilen und Infos-

1. Eine Wanderkarte zeigt die Lage von oben, mein Foto von der Seite, man könnte auch sagen der Punkt ist viel zu groß. Stimmt, nur in der Kompasskarte die ich damals verwendete ist es auch nicht besser eingezeichnet. Sinnvolle Auskunft von Einheimischen braucht man auch nicht erwarten, haben sie es mit der Heimatkunde und Geschichte auch nicht so toll. Lieber schicken sie einen auf einen falschen Weg, als zuzugeben nichts zu wissen.

Heute könnte man es mit Google Earth besser anzeichnen und markieren.
Leider ist der Monte Verena auf Google Earth nur in sehr schlechter Auflösung zu sehen und man muss für eine genaue Bestimmung für einen kmz warten.

2. Da Buch das du hier anführst gab es damals noch nicht. Und ob die Mauern und Ruinen 300 m weiter weg im undurchdringlichen Grün eine andere Stellung waren, kann ich nicht sagen, es ist nichts gerodet gewesen und undurchdringlich. Wenn es jetzt anders ist ist es schön für die Besucher.
Jedenfalls war ich am nördlichsten Punkt, weiter nördlicher gehts hier oben nicht.

Sinnvoll ist es allemal die Hütten und Kasematten fern von der eigentlichen Stellung zu errichten um einen Treffer zu vermeiden und eine Geschützplattform habe ich nicht gefunden und dokumentiert.

Warum diese Stellung diese Beachtung bekommt?
Ganz einfach ich habe sie ohne Hilfsmittel und Wegweiser gefunden und sie gehört zum Monte Verena, das wars.

Viele Grüße aus München
Uli

Das Forte Verena soll ja jetzt einigermaßen aufgeräumt sein, hat jemand neuere Fotos, bei mir war es außerdem sehr nebelig, wie zu sehen ist.

Von: Wolfgang Martin      Datum: 22.05.2010 Zeit: 15:27
Sehr geehrter Herr Mößlang,
als aufmerksamer Leser Ihrer Internetseite möchte ich zu dem in Ihrer Kategorie "Werke des Festungsriegel Ladoro"genannten Werk Ampola folgende Infos geben:
Der Werk Ampola oder auch Forte Glisenti, nach dem Besitzer der umliegendeb Ländereieu genannt, wurde 1848 erbaut und am 10. Juli 1866 von den Truppen Giribaldis erobert und teilweise zerstört. Das Werk wurde in den folgenden Jahren komplett abgetragen. Die in Ihrem Bericht gezeigten Gebäudereste stammen aus späterer Zeit und haben mit dem Werk nichts zu tun. Über den Internetsuchbegriff "Notize e fotografie sul forte Ampola" kann man zu einer italienischen Internetseite, die einen imfassenden Bericht über das Werk sowie eine Anzahl zeitgenössischer Bilder der Anlage kommen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie die Anmerkung zu dem 1. Foto in Ihrem Bericht entsprechend korrigieren würden.
Mit freundlichen Grüssen
Wolfgang Martin

Kommentar zu dieser Nachricht:
Vielen Dank, habe ich gleich erledigt
uli
Dank der alten Bilder weiß ich jetzt auch wo sich noch Überreste oder Grundmauern finden lassen müssten. Dass etwas komplett verschwindet ist sehr sehr selten.
Schon oft habe ich Überreste gefunden wo alle Bücher ein totales Verschwinden angezeigt haben. Das deutet auf ein kontinuierliches Abschreiben aus Büchern hin.
So wie bei http://www.moesslang.net/rocchetta.htm

Von: Moser Eduard (http://www.kuk-gebirgsartillerie.at )      Datum: 28.04.2010 Zeit: 11:03
Wir haben uns mit unserem Verein "Traditionsbatterie des k.u.k. GbAR Kaiser Nr.14" zur Aufgabe gesetzt, die Tradition der k.u.k. Armee, im speziellen die der Gebirgsartillerie aufrecht zu erhalten, sowie das Fördern des Interesse an der österr. Militärgeschichte und in Folge der Geschichte allgemein. Unsere Uniformen entsprechen dem Muster 1915.
Mehr Infos www.kuk-gebirgsartillerie.at
Wir sind auch auf der suche nach Fotos und Unterlagen die die Gebirgsartillerie betreffen.
Grüße aus Osttirol

Von: norbert r.      Datum: 14.04.2010 Zeit: 16:03
hallo uli!

hast du zufälligerweise neue infos inwieweit die restaurierung und die damit einhergehende "versiegelung" der südtiroler festungen schon fortgeschritten ist.
letztes jahr haben sie gerade ciusa forte, campomolon und campolongo(siehe auch google maps fotos) den rest gegeben.auch bei den festungen nördlich des grappa sind sie fest am werken. wie das ausgeht sieht man bei den werken rund um udine.-unmögliche öffnungszeiten, eintritt, etc.............. schöne scheiße!!

lg
norbert

Von: Norbert Nickol (http://www.norbert.kreativland.de)      Datum: 13.02.2010 Zeit: 17:29
Hallo Uli,
viel Neues, spez. um Landro herum hat mich interessiert.
Sehr schöne Aufnahme vom Hotel Baur. Kann ich die Anschrift von Joachim Fricke haben? Vielleicht hat er noch mehr Aufnahmen aus Landro.Kennst Du das Buch von Miachael Wachtler-Günther Obwegs: Krieg in den Dolomiten?
Grüße aus Hanau
Norbert

Von: christian      Datum: 25.01.2010 Zeit: 21:59
Es war sehr interessant Eure Bilder u Pläne des Werkes Valmorbia zu sehen nachdem ich die Aufzeichnungen meines Großvaters gelesen habe ( google sei Dank ) , der dort als Meraner Standschütze einmal stationiert war. Man kann sich so etwas darunter vorstellen . Vielen Dank !

Kommentar zu dieser Nachricht:
hallo Christian, kannst du uns die Aufzeichnungen von Deinem Großvater mailen?
uli

Von: Sepp      Datum: 27.11.2009 Zeit: 19:41
Großes Lob für eure wunderbare und einzigartige Webside.
Tolle Gestaltung, informative Texte und schöne Aufnahmen.
Macht weiter so!

Mögen die Opfer des Krieges nie vergessen werden.

Gruß aus Kärnten

Von: doris      Datum: 16.11.2009 Zeit: 11:15
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.

Von: Reiner Isermenger, Ulm      Datum: 15.11.2009 Zeit: 12:31
Werk Chiusaforte und Werk Herrmann

Hallo Herr Mösslang,

ich war dieser Tage in Friaul und Slowenien unterwegs.

Das Werk Chiusaforte wird zur Zeit gerade "renoviert". Direkt am Anfang der Werkstrasse stehen jede menge der üblichen Baustellenschilder.
Mit meinen bescheidenen Italienischkenntnissen konnte ich immerhin herausfinden, dass die Baumaßnahmen seit Sommer 2008 im Gange sind und eigentlich im Sommer 2009 abgeschlossen sein sollten. Auf einer Tafel stand auch, dass die Kosten die stolze Summe von EUR 679.000,00 betragen.
Die Warnschilder haben mich natürlich nicht abgeschreckt, aber im weiteren Verlauf der Werkstrasse konnte ich dann schon sehen, dass hier noch fleißig gewerkelt wird. Es wurde einiges Gestrüpp entfernt, überall im Werk waren bereits neue Fenster eingesetzt und 2 kleine Bagger im Einsatz. leider konnte ich den Capo der Bauarbeiter - auch nicht durch Einsatz einer Bestechungszigarre - nicht davon überzeugen, dass er mich in das innere des Werkes einlässt. So mußte ich unverrichteter Dinge leider das Feld räumen.

Am nächsten Tag habe ich dann das Werk Herrmann in Slowenien besichtigt.
im Gegensatz zu einer Besichtigung vor einigen jahren ist jetzt der Tunnel der Werkstrasse beleuchtet - ebenso ist licht in den 2 seitliche Stollen installiert.
Im Werk selbst sind jetzt einige mehrsprachige Hinweistafeln aufgestellt.
Der Geschützbrunnen im koffer ist 2008 freigelegt worden. Es existiert eine Geländerabsperrung und eine stabile Eisenleiter mit Rückenschutz !!führt ca. 6-7 m senkrecht hinab. Man steigt weiter durch einen Stollen mit Treppen ca. 10m Richtung Steilabbruch. Dort verzweigt der Stollen in 3 kleinere Seitenstollen, die direkten Blick auf die Straße nach Bovec und das Flitscher Beckn ermöglich. Vom Werk Herrmann habe ich einige Bilder gemacht, die ich separat mailen werde. Vielleicht sind diese für Sie verwendbar.

mit Gruss aus ulm

Reiner Isermenger

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Vielen Dank für Deine Info, warte auf Deine Fotos
uli




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